Egal ob man einen Welpen in sein Leben holt, einen Junghund oder einen älteren Hund – in den unterschiedlichen Lebensphasen benötigen die Vierbeiner auf die jeweiligen Umstände abgestimmte Zuwendung.

Der Welpe

Wenn man sich nach einem Welpen umsieht, sollte man immer darauf achten, dass der kleine Hund seine ersten Lebensmonate in einer familiären Umgebung verbringen und viel von der Welt sehen durfte. Dann hat man einen Begleiter, der belastbar ist und neugierig auf sein neues Leben zugehen wird.

Welpen müssen lernen, wie sie mit ihren Menschen sowie mit anderen Hunden und weiteren Tieren umgehen müssen. Vielleicht sind sie schon stubenrein, sonst ist dies eine Aufgabe, die man als Erstes angehen muss. Welpen sollten nicht zu lange unterwegs sein und brauchen viele Ruhezeiten. Dies sollte man im Vorfeld mit der Herkunftsfamilie, dem Tierarzt oder dem Hundetrainer besprechen.

Eine gute Möglichkeit, den Welpen auf seinen Platz bei seinen Menschen und der Welt vorzubereiten, ist der Besuch einer Welpenschule. Hier lernt er andere Hunde seines Alters kennen und mit ihnen umzugehen. Auch erhält der Hundebesitzer Tipps zu Erziehung, Ernährung und zum Hundesport und kann sich beraten lassen.

Der Junghund

Auf dem Weg zum ausgewachsenen Hund probiert der Vierbeiner viel aus. Er misst sich mit dem Menschen, um seinen Platz zu finden: Ist er das Alphatier oder doch eher einer von vielen in den hinteren Reihen? Je nach Charakter wird der Hund es mehr oder weniger austesten, was der Mensch ihm durchgehen lässt. Gehorchen kann schon mal schwerfallen. Ebenso wie Menschenkinder kommen auch Hundekinder in die Pubertät und können rebellisch sein. Diese Zeit übersteht man mit geduldiger, liebevoller und konsequenter Erziehung.

Der erste Erziehungskurs kann hier hilfreich sein. In der Hundeschule erfährt man, wie man seinen Hund trainieren kann. So wird er zum zuverlässigen Begleiter im Alltag, auf der Straße, bei Hunde- und Menschenbegegnungen oder auch bei der Autofahrt.