Entscheidet man sich nicht für einen jungen Hund, sondern beispielsweise dafür, einen aus dem Tierheim zu adoptieren, kommt häufig ein Tier im besten Alter zu seinen neuen Zweibeinern.

Aber auch wenn man sich für einen Welpen entschieden hat, kommt man nicht an der Tatsache vorbei, dass der kleine Wonneproppen irgendwann ausgewachsen und „erwachsen“ ist.

Der erwachsene Hund

Nicht jeder Hund wird richtig ruhig und vernünftig. Der Charakter ist auch von der Rasse und davon abhängig, wie der Hund erzogen wurde und was er in Kindheit und Jugend erlebt hat. Was bisher noch nicht anerzogen wurde, wird nun schwieriger, dem Hund beizubringen. Aber es ist mit viel Zeit, Geduld und Lob möglich. Immer wieder wird der Hund auch einmal ausprobieren, ob er dem Menschen nicht auf der Nase herumtanzen kann.

Jetzt kann die Hundeschule mit Hundesportarten wie Longieren oder Rallye Obedience helfen, den Menschen für den Hund wieder so interessant zu machen, dass er es als Abenteuer erlebt, mit ihm nach draußen zu gehen.

Der alte Hund

Wie die Menschen ist auch das Altern bei Hunden eine individuelle Sache. Es gibt Hunde, die bis ins hohe Alter agil bleiben. Andere brauchen irgendwann Schmerzmittel, weil sie beispielsweise Arthrose haben, oder andere Medikamente, weil sie Krankheiten wie Diabetes oder eine Schilddrüsenfehlfunktion haben. Die Gassirunden werden kürzer, dadurch muss auch das Futter anders bemessen werden.

Es liegt am Zweibeiner, dass der Vierbeiner in Würde alt werden kann. Hunde, die inkontinent werden, dürfen nicht bestraft werden, wenn ihnen ein Malheur in der Wohnung passiert. Da sie stubenrein sind, ist es ihnen selbst sehr unangenehm, wenn sie es nicht bis auf die Straße schaffen. Hier können Hundewindeln das Mittel der Wahl sein. Ebenso sollte man nicht versuchen, den Hund über seine Zeit am Leben zu erhalten. Irgendwann ist die Lebensuhr abgelaufen, und dann ist der letzte Gang zum Tierarzt der Beweis der Liebe und Dankbarkeit für den langjährigen vierbeinigen Begleiter.